Jahresrückblick 2016

 

Wirtschaftsförderung akzeptiert und genutzt

Die Akzeptanz der städtischen Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner für die ortsansässigen Unternehmen ist gestiegen.

Die Inanspruchnahme durch Unternehmer und Immobilieneigentümer hat sich dadurch ebenfalls gesteigert. In Gesprächen wird deutlich das Unternehmerinnen und Unternehmer das Klima für Ihre Unternehmen in unserer Stadt als positiv empfinden.

Durch die Vermittlung des Tedi-Marktes in eine Immobilie in der Kampstraße, mit unmittelbarer Nähe zur Mittelstraße, ist der erste Schritt erfolgt, um die Angebotsfläche für die Einzelhandelsentwicklung in der Kampstraße in den Focus zu rücken.

Es fanden hierzu Gespräche mit diversen Einzelhandelsgesellschaften statt, hier gibt es positive Signale. Diese Entwicklung ist notwendig, ein Einzelhandelszentrum direkt an der Mittelstraße wird zu einer Belebung dieser wichtigen Straße sorgen.

Das Einzelhandelsgebiet zwischen Kampstraße und Bahnhofstraße (ehem. Tedi und ehem. Netto) löst sich auf. Hier können in Zukunft Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Die Wirtschaftsförderung konnte hier schon zwischen Kaufinteressenten und den Eigentümern (ausländische Fonds) vermitteln.

Aus der Gewerbefläche an der Bahnhofstraße gegenüber der Firma Glunz konnte ein Teil verkauft werden, ein ortsansässiges Unternehmen wird hierhin umsiedeln und sich vergrößern. Ungefähr 14.000m² stehen dort für Unternehmen noch zur Verfügung.

Besonders begrüßenswert ist es, dass in diversen Gesprächen mit der Firma Glunz ein Vermarktungskonzept für nicht mehr genutzte Teilflächen des Unternehmens erarbeitet werden konnte. Eine erste Fläche steht kurz vor dem Verkauf.

Nach Abriss von leer stehenden Gebäuden werden dort insgesamt 65.000m² Gewerbe- und Industrieflächen an der Bahnhofstraße zur Verfügung stehen.

Durch das Flächenangebot an beiden Straßenseiten der Bahnhofstraße hat die Stadt Horn-Bad Meinberg nun klassische Gewerbeflächen im Angebot und kann Firmen, die nicht in das Raster für den IndustriePark Lippe passen, also Firmen die z. B. nicht im Mehrschichtsystem arbeiten, gute Alternativen anbieten.

Am IndustriePark Lippe zeichnet sich eine positive Entwicklung ab, für eine Fläche von ca. 11.000m² soll kurzfristig der Kaufvertrag abgewickelt werden. Ein Industriebetrieb soll hier neu gegründet werden, dadurch entstehen 30 neue Arbeitsplätze. Ein zweiter Industriebetrieb aus der Kunststoffbranche hat 22.000m² Industriefläche reserviert, hier laufen intensive Gespräche.

 

Insgesamt ist die Entwicklung als sehr positiv einzuordnen, durch das gute Angebot an Gewerbe- und Industrieflächen in Verbindung mit einer aktiven Wirtschaftsförderung hat sich Horn-Bad Meinberg zu einem attraktiven Standort für Unternehmen entwickelt.

 

 

Jahresrückblick 2015

 

Wirtschaftsförderung aus einem Guss

Mit dem Projektmanagement „DerIndustriePark Lippe“ fing es an, zwischenzeitlich ist daraus eine vollwertige städtische Wirtschaftsförderung geworden. Die Wirtschaftsförderung ist als Stabsstelle direkt beim Bürgermeister angedockt.

Akquise und Vermittlung  von Grundstücken und Gewerbeimmobilien, auch in Zusammenarbeit mit Maklern, Gründungsberatung, Förderberatung gehören zu den Aufgaben. Die Wirtschaftsförderung ist auch erster Ansprechpartner und Lotse für Unternehmerinnen und Unternehmer.

Die städtische Wirtschaftsförderung hat das Thema Wanderkompetenzzentrum im Bereich der Stadt Horn-Bad Meinberg betreut. Insbesondere die Sanierung der Kurmuschel und das erlebbar machen des Moors, am Stinkebrink konnten in 2015 abgewickelt werden. Für 2016 steht nun der Ausbau von Wanderwegen und der Bau des Wanderkreuz, voraussichtlich auf der Wiese neben dem Felsenwirt an.

Es ist gelungen in Bad Meinberg eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) zu gründen, als erste Maßnahme hat diese begonnen, mit der „Freifunkinitiative Lippe“ ein  freies W-LAN Netz in Bad Meinberg aufzubauen, die ersten sechs Router sind in Betrieb.

In Horn kann die Wirtschaftsförderung nun an der Bahnhofstraße und am Hessenring Gewerbegrundstücke anbieten, wobei am Hessenring die Nachfrage so groß ist, dass hier nur noch wenig Fläche zur Verfügung steht.

Der ehemalige Jibi an der Bahnhofstraße steht kurz vor der Vermarktung, hier wird aus einer Einzelhandelsimmobilie eine Gewerbeimmobilie.

Für die Durchführung der Beschlüsse zum Einzelhandelskonzept, mit dem Einzelhandelsstandort an der Kampstraße konnte interessante Gespräche geführt werden. Mit der Entwicklung des Standorts soll eine Belebung der Mittelstraße erreicht werden.

Im März 2015 erreichte uns die Absage zur Bewerbung „FlächenPool NRW“, dies war gleichzeitig Ansporn es in der nächsten Runde für 2016 nochmals zu versuchen. Die Bewerbung läuft. Wieder mit den Flächen der Firma Glunz und Gewerbeflächen an der Bahnhofstraße. Diesmal wurde die Bewerbung um Wohn- und Geschäftshäuser in der Mittelstraße erweitert, da Schaffung von Wohnraum ein neuer Schwerpunkt der Ausschreibung ist. Bei einer erfolgreichen Bewerbung würde das Land NRW, die Stadt Horn-Bad Meinberg bei Gesprächen mit den Eigentümern unterstützen. Gemeinsam würden Eigentümer, Land NRW und Stadt Horn-Bad Meinberg Lösungen für die Immobilien suchen.

 

Nachdem die ersten  beiden Betriebe im IndustriePark Lippe die Arbeit aufgenommen haben konnten in 2015 weitere Interessenten gewonnen werden. Die unternehmerischen Entscheidungen zur Ansiedlung stehen noch aus.

Durch das Engagement der Wirtschaftsförderung und der Stadtmarketing GmbH konnte in Bad Meinberg eine Immobilien und Standortgemeinschaft gegründet werden. Die dort organisierten Geschäftsleute und Immobilienbesitzer sind dabei, als erste Initiative ein freies WLAN-Netz für den Ortskern aufzubauen. Auch für die Mittelstraße soll eine Immobilien und Standortgemeinschaft gegründet werden.

 

In den vergangenen Monaten wurden von der Wirtschaftsförderung diverse Gespräche mit Investoren und Einzelhandelsketten in Bezug auf den Bereich Kampstraße geführt. In der Kampstraße sind, laut politisch beschlossenem Einzelhandelskonzept, Flächen für den großflächigen Einzelhandel vorgesehen. Eine Entwicklung an dieser Stelle, in direkter Nähe zur Mittelstraße, kann zu einer Belebung der Innenstadt beitragen.

 

Das Projekt des Kreis Lippe "Wanderkompetenzzentrum" wird für Horn-Bad Meinberg von der städtischen Wirtschaftsförderung betreut. So konnte frühzeitig die Sanierung der Kurmuschel erreicht werden. Zwischenzeitlich haben die Arbeiten an der Kurmuschel begonnen. Die neue Ton- und Videotechnik ist schon vor Ort und kann in der Kurmuschel wie im Kurgastzentrum genutzt werden.

Weitere Themen rund um das Wanderkompetenzzentrum sind der Ausbau der Wanderwege, die touristische Nutzung eines Bereichs im Moor (Stinkebrink) mit einem erlebbaren Moor- und Barfußbereich sowie das Wanderkreuz.

Zu diesen Themen fanden in der 38 Kalenderwoche verschiedene Abstimmungsgespräche statt. Für das Moor wird es eine erweiterte Planung geben, die den Erlebnisfaktor im Moor gerechter wird. Für das "Europäische Wanderkreuz" wird es eine Alternativplanung für den Standort "Externsteine" geben. Der von der Stadt Horn vorgeschlagen Standort "Burg Horn" steht weiterhin als Alternativstandort zur Verfügung. Durch das Wanderkreuz an der Burg würden Teile der ca. 500.000 Besucher der Externsteine direkt in den Stadtteil geführt.

 

Aktive Wirtschaftsförderung ist unverzichtbar und braucht eine positive Grundstimmung in der Stadt.